Aggression gegen AfD-Politiker: Ungenierte Täter-Opfer-Umkehr

vor 5 Monaten

Aggression gegen AfD-Politiker: Ungenierte Täter-Opfer-Umkehr
Bildquelle: Tichys Einblick

Mit Erklärungen sei es nicht getan, betonte der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung der DBK im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die anstehenden Landtagswahlen in Deutschland. Man müsse Menschen aktivieren, für Demokratie und Menschenwürde einzustehen und sich zu engagieren.

Im Anschluss folgte, wenig überraschend, die obligatorische Warnung vor der AfD: Man wisse, „was auf uns zukommt, wenn diese Kräfte wirklich in die politische Verantwortung treten“, so Bätzing.

„Mir wird Angst davor, wenn ich vor einem AfD-Wahlstand stehe“, fuhr der Bischof von Limburg fort. Einem würde „angst und bange, wenn man sieht, wer sich da zusammentut“. Und mehr: Die AfD stilisiere sich als Opfer, indem sie ihre Wahlkampfstände mit Sicherheitspersonal absichere.

Schlecht gealtert, könnte man lapidar sagen. Nur einen Tag später wurde in Augsburg ein neunjähriger Junge von zwei Jugendlichen attackiert, als er diese daran hindern wollte, AfD-Wahlplakate zu zerstören.

Diese Jugendlichen taten das, was ihrem Verständnis nach „aktivem Engagement“ entsprach. Ebenso wie der Unbekannte, der am Montag in Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern die Tür des Wahlkreisbüros des AfD-Landtagsabgeordneten Jan-Philip Tadsen einschlug und diesen beschimpfte.

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