Ab 2027: Union und SPD offen für erste Frau als Bundespräsidentin

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Ab 2027: Union und SPD offen für erste Frau als Bundespräsidentin
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Wenn das Amt des Bundespräsidenten in zwei Jahren neu besetzt wird, könnte erstmals eine Frau in die ranghöchste Position in Deutschland gewählt werden. Dafür sprechen sich zumindest zunehmend mehr Politiker der designierten Regierungsparteien Union und SPD aus. Aus einem Bericht des Tagesspiegel geht jetzt hervor, dass sich beide Parteien auch auf einen weiblichen Repräsentanten einstellen.

„Natürlich ist Deutschland reif für eine Bundespräsidentin“, betonte beispielsweise die bayerische Familienministerin, Ulrike Scharf, gegenüber der Zeitung. „Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, werden wir sehen.“ Weiter erklärte die Vorsitzende der Frauen-Union der CSU, Frauen seien „das Lebenselixier einer modernen, wertebasierten und verantwortungsvollen Politik“.

Und daher wäre es auch ein „extrem wichtiges Signal, wenn dieses Amt mit seiner enormen Symbolkraft erstmals mit einer Frau besetzt würde“, hielt die Vorsitzende der Frauen-Union in Niedersachsen, Mareike Wulf, fest – „denn es wird Zeit“, betonte die CDU-Politikerin gegenüber dem Tagesspiegel. Es gebe genügend passende Kandidatinnen, „jetzt sind die Parteien gefordert, mutige und zukunftsweisende Vorschläge zu machen“.

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