In den USA wird die Antifa als das behandelt, was sie ist: eine terroristische Vereinigung, die das Ziel verfolgt, den Rechtsstaat und die Demokratie gewaltsam abzuschaffen. Während in Europa häufig darüber gestritten wird, ob die Antifa überhaupt existiert oder lediglich eine lose Weltanschauung darstellt, haben amerikanische Gerichte nun ein unmissverständliches Urteil gefällt. Acht Personen mit nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft Verbindungen zur Antifa wurden nach einem Angriff auf ein Abschiebegefängnis im Bundesstaat Texas zu insgesamt 450 Jahren Haft verurteilt.
Während in Deutschland Terroristen, die mit Hämmern auf die Köpfe und Extremitäten von Menschen einschlagen (die Wahrscheinlichkeit, dass der so Angegriffene dabei zu Tode kommt beziehungsweise schwerste und lebenslange Verletzungen davonträgt, kann, so Waffenexperten, sogar höher als bei einem Angriff von einem nicht ausreichend Trainiertem mit Schusswaffen ausfallen), die es wagen, anders als sie zu denken, mildeste Strafen bekommen, hat die amerikanische Justiz jetzt ein klares Zeichen gesetzt. Die Strafen sind drastisch, genauso drastisch wie die Terrortaten der jetzt Verurteilten.
In einer Pressemitteilung gab das US-Justizministerium bekannt, dass acht Mitglieder einer Antifa-Zelle aus Nordtexas wegen ihrer Beteiligung an einem bewaffneten Angriff auf das Prairieland Detention Center in Alvarado verurteilt worden sind. Die Strafen summieren sich auf insgesamt 450 Jahre Haft. Allein Benjamin Hanil Song, der wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten schuldig gesprochen wurde, erhielt 100 Jahre Gefängnis.
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