Es ist wohl eines der klassischsten Hauptargumente der Klimabewegung: Aufgrund des Klimawandels würden die Gletscher schmelzen und die Eisbären ertrinken. Jetzt haben Forscher der britischen Universität Portsmouth weltweit mindestens 3.100 Gletscher identifiziert, die nicht schmelzen, sondern wachsen.
„Diese Gletscher sammeln Eis wie ein Sparbuch und geben es dann plötzlich aus wie bei einem Black-Friday-Ansturm“, so beschreiben die Forscher die Gletscher in einem Artikel bei der Plattform The Conversation. Denn neben dem Wachstum kennzeichnet ein besonders rasanter Vorstoß die sogenannten „Surge-Gletscher“.
Diese treten den Forschern zufolge dabei vor allem in der Arktis, Subarktis und in Hochasien auf und würden sich Dutzende Meter pro Tag vorwärts bewegen. Schuld dafür sei den Forschern zu Folge in der die Klimaerwärmung durch die es in manchen Regionen zu mehr Schneefällen oder der Bildung von Schmelzwasser kommt, was das Wachstum und den Vorstoß der Gletscher fördert.
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