Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland stehen vor umfassenden Veränderungen. Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im vergangenen Jahr eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags abgelehnt haben, drängen die Bundesländer auf tiefgreifende Reformen und Einsparungen. Nun konkretisieren sich die Pläne.
Wie aus Informationen der Bild hervorgeht, treffen sich die Intendanten der ARD-Sender am Mittwoch in Bremen, um über den weiteren Verlauf des Reformprozesses zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche steht demnach die künftige Struktur der Radioprogramme.
Aktuell betreiben die neun ARD-Rundfunkanstalten insgesamt 70 unterschiedliche Radiowellen. Die Länder fordern eine deutliche Reduzierung dieser Zahl auf maximal 53 Programme. Dieser Vorgabe wollen die Intendanten offenbar folgen: Ab dem Jahr 2027 sollen 17 Sender wegfallen.
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