Nicht den Blick trüben lassen – um Zölle geht es hier und heute sicher nicht

vor mehr als 1 Jahr

Nicht den Blick trüben lassen – um Zölle geht es hier und heute sicher nicht
Bildquelle: Tichys Einblick

Bevor ich montags früh etwas zum Grundsätzlichen sage, hier Provinznachrichten. Das Demoskometer wird bis zur Kanzlerwahl weiter vor sich hin oszillieren. Die Zahl der Unternehmenspleiten wird kleiner, weil schon so viele insolvent sind.

Gestern sorgte nach Tagen der Flaute viel Wind für zu viel Windstrom, der daher ins benachbarte Ausland verklappt werden musste. Um 14 Uhr wurden knapp 10 Gigawatt unverwertbarer Strom exportiert zur Abnahmegebühr von 25 Euro pro Megawattstunde. Die Windindustrie kümmert das nicht, ihr Verdienst ist garantiert. Auf Kosten der Steuerzahler, die den wegen der Energiewende-Folgen viel zu teuren Strom zahlen müssen. Direkt in ihrer Stromrechnung und indirekt durch die überall enthaltenen Preiserhöhungen der hohen Stromkosten bei den Herstellern und Dienstleistern wegen.

Und damit zum Grundsätzlichen.

Alles Neue beginnt mit der Zerstörung des Alten. Aber das folgende Neue ist nicht zwingend das Bessere. Wie jeder wissen kann, der auf die Folgen der Französischen Revolution schaut oder des Zerfalls des Römischen Reiches. Die Implosion Sowjet-Russlands entfesselte nicht Freiheit, Wettbewerb und Herrschaft des Rechts im Osten, sondern den Weltwokismus als neuen Sozialismus im Westen.

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