Der islamistische Terroranschlag auf den CSD in Berlin wird von den Politikern und Parteien nicht als solcher benannt. Stattdessen werden floskelhafte Statements verbreitet.
Von der AfD und Politikkern der FDP wie Wolfgang Kubicki oder Martin Hagen abgesehen, übt sich die Bundespolitik im Verschweigen des islamistischen Hintergrunds. Auffällig ist, wie sich die Bekundungen lesen: Zunächst ist von Entsetzen über die Tat die Rede, es folgen die Einordnung des Anschlags als „Angriff auf die Gesellschaft“, die Beileidsbekundungen und der Dank an Polizei und Rettungskräfte.
CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer „abscheulichen Tat“, einem „Angriff auf die Gesellschaft“. „Wir sind offen und freiheitsliebend – und das werden wir auch bewahren und verteidigen. Die Tat wird aufgeklärt und mit aller Härte verfolgt.“ Seine Gedanken seien bei den Betroffenen.
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