Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD soll es einem Medienbericht zufolge bereits in der Nacht zum Sonntag eine Festnahme gegeben haben. Wie der RBB unter Berufung auf dem Sender vorliegende Informationen berichtet, soll es sich um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Polizei geht demnach offenbar davon aus, dass er als Beifahrer mit im Auto saß.
Nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wird derweil weiter mit Hochdruck gefahndet. Den Sicherheitsbehörden war Abdul B. nicht unbekannt: Er galt als islamistischer Gefährder und wollte sich dem IS anschließen. Trotzdem verurteilte ihn ein Gericht lediglich zu einer Bewährungsstrafe.
Am Samstag gegen 22 Uhr soll Abdul B. mit einem weißen Citroën-Transporter in eine Gruppe feiernder CSD-Teilnehmer im Berliner Tiergarten gerast sein. Eine Frau wurde getötet, nach jüngsten Medienberichten mindestens 25 Menschen verletzt. Der Wagen prallte schließlich gegen einen Baum, der oder die Insassen flüchteten. Die Behörden sprechen inzwischen davon, dass sich „eine oder mehrere Personen“ aus dem Fahrzeug entfernt hätten.
CSD-Angriff: Alexander Dobrindt und Kai Wegner zu aktuellem Ermittlungsstand | 26.07.26










