Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk lässt sich im „Kampf gegen rechts“, den linke Parteien zur Sicherung ihrer Machtposition führen, instrumentalisieren. Selten war das so offensichtlich wie im ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel (AfD). Auf mehreren Ebenen wurde hier zum Nachteil der Interviewpartnerin manipuliert. Manches war eine geplante Herabwürdigung des Gastes, anderes ein Ungeschick – doch in der Menge der Zufälle entsteht ein Muster.
Die größte Herausforderung bei Videointerviews liegt oft nicht beim Bild, sondern beim Ton. Die Störaktion des „Zentrums für politische Schönheit“ war gerade auf diesem Feld effektiv – hätte es aber nicht sein müssen. Denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Sprachverständlichkeit trotz Störungen sicherzustellen. Viele Mikrofone verfügen über automatische Geräuschunterdrückung.
Ein etwaiges Atmosphären-Mikrofon hätte heruntergeregelt oder durch Richtmikrofone ersetzt werden können, um störende Nebengeräusche auszublenden und Weidels Antworten klar aufzuzeichnen. Noch einfacher wäre es gewesen, die Störgeräusche – etwa mithilfe von KI – aus der Tonspur zu filtern. Solche Funktionen sind in vielen Schnittprogrammen integriert oder können ab rund 20 Euro im Monat eingekauft werden.
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