Das ZDF framed: Kirk ist selbst schuld – und Hayali das eigentliche Opfer

vor 10 Monaten

Das ZDF framed: Kirk ist selbst schuld – und Hayali das eigentliche Opfer
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Mord an Charlie Kirk und die Reaktionen darauf wirken wie ein Kontrastmittel, das die ideologischen Konturen des politisch-medialen Milieus stärker hervortreten lässt. Bekanntlich rief das Attentat von Utah bei vielen deutschen Medien und Politikern keine Empörung hervor, sondern sehr viel Rechtfertigungseifer, bei manchen sogar eine gar nicht so klammheimliche Freude. „Tod eines Brandstifters“, titelte der „Tagesspiegel“; die „Berliner Morgenpost“ urteilt: „Es sind Kirk und Trump, die mit scharfen Parolen die amerikanische Gesellschaft polarisieren – und nun selbst zur Zielscheibe wurden.“

Im ZDF behauptete Dunja Hayali noch am Tag des Mordes, Kirks Ansichten seien „sexistisch, rassistisch“ und „menschenfeindlich“ gewesen. Belege: keine. Auf die Bitte des Autors, zu jedem Vorwurf zumindest ein entsprechendes Originalzitat Kirks zu liefern, reagierte das ZDF nicht. Der von dem Sender als US-Experte ausgewiesene Elmar Theveßen rief dem Mordopfer bei „Lanz“ hinterher, er habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert. Damit plapperte Theveßen eine zu diesem Zeitpunkt schon längst widerlegte Lüge nach, die sich auf ein manipulativ zusammengeschnittenes Video stützt.

Zwei andere Vorgänge versetzen das dem Mord gegenüber außerordentlich verständnisvolle Juste milieu allerdings in helle Aufregung: erstens die Forderung des früheren amerikanischen Botschafters in Deutschland Richard Grenell, Theveßen das US-Visum zu entziehen – und zweitens die Reaktion auf Hayalis Tirade. Unter den Mails an sie gibt es zweifellos eine Reihe primitiver Beschimpfungen und Drohungen. Das Framing, das Hayali und das ZDF verbreiten, lautet: Es gibt Mails, die Hayali bedrohen – und damit erledigt sich auch jede sachliche Kritik und jede Notwendigkeit zur Selbstkorrektur der Anstalt. Die Grünen-Politikerin Katrin Göring Eckardt schwang sich in einer Video-Botschaft sogar zu der Aussage auf: „Was nicht geht, ist, dass die von ihnen (Hayali, Theveßen) vorgenommene Einordnung (von Charlie Kirk) grundsätzlich in Frage gestellt wird.“

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