Wüsts bröckelnder Erfolg und die Nostalgie in NRW

vor 6 Monaten

Wüsts bröckelnder Erfolg und die Nostalgie in NRW
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Ergebnisse der neue Wahlumfrage in NRW von Infratest dimap ist zwar nicht sensationell, spricht aber Bände, zeigen aber auch, dass viele Wähler in NRW sich mit Nostalgie zu trösten versuchen. Irgendwie wünscht man sich einen Johannes Rau zurück. Zwar wollen noch erstaunlich viele Wähler in NRW der CDU ihre Stimme geben, und zwar 35 %, doch ist ein Verlust von 4 % ein Beleg für einen einstweilen noch moderaten Abwärtstrend.

Die enttäuschten Wüst Wähler wenden sich anscheinend der Partei zu, die zuvor das Land heruntergewirtschaftet hat, nämlich der SPD, die ein Plus von 4 % verbucht und auf 20 % der Stimmen käme. Ein Prozent der CDU Stimmen dürften an die AfD gegangen sein, die mit 15 % und einem Minizuwachs von 1 % an den Grünen vorbeizieht und auf Platz drei in der Wahlumfrage kommt. Das dürfte die Forderung nach einem Parteiverbot der AfD noch frenetischer machen.

Die Grünen, die 2 % verloren haben, kämen, würde jetzt gewählt werden, auf 13 %, die Linke auf 6 %, Minus 1 %, die FDP würde unterhalb der 5 % Hürde mit 4 % bleiben. In Zeiten, in denen eine liberale Partei dringend nötig ist, belegt das nur, dass die FDP keine liberale Partei, sondern nur so etwas wie die Grünen im Anzug und mit gelber Krawatte ist.

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