Der Hass zum Sonntag: Wenn die evangelische Kirche hetzt

vor 10 Monaten

Der Hass zum Sonntag: Wenn die evangelische Kirche hetzt
Bildquelle: Tichys Einblick

In jedem Beruf existiert eine Déformation professionelle, eine Berufskrankheit. Es scheint, dass Pastoren besonders gefährdet sind durch das Pharisäertum, anderen zu unterstellen, was sie selbst betreiben. Die Psychologen nennen das Projektion, wenn jemand, der aus tiefster Seele hasst, dem der Hass die Seele zerfrisst, diesen Hass überall und bei allen anderen zu erkennen meint, wo er selbst doch nur in der Spiegelung seiner Seele gefangen ist.

Die Pastorin Annette Behnken sollte gestern das Wort zum Sonntag sprechen und herauskam eine grüne Parteitagsrede, eine Rede, in der sie nicht über den Hass sprach, sondern vom Hass, der sich in ihrer Seele ausbreitet, „bis in den Alltag rein“. Für eine Pastorin eigentlich erstaunlich, dass sie zwei der zehn Gebote brach, nämlich das zweite und das achte.

Ein Mensch wurde ermordet. Dass Gott im fünften Gebot klar fordert: „Du sollst nicht töten“, interessiert die Pastorin nicht, denn sie schickt dem Toten noch das Anathema, den Bannfluch hinterher, wenn sie tatsächlich sagt: „Und das Gift wirkt weiter, wo ein rechtsradikaler Rassist verharmlost wird als ein Konservativer, der die Jugend begeistert habe.“

Womit die Pastorin das achte Gebot bricht: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Denn die Behauptung, dass der gläubige Christ Charlie Kirk ein „rechtsradikaler Rassist“ war, kann sie nicht nur nicht belegen, sondern es stellte sich als eine von den Helden des öffentlich finanzierten, grünen Rundfunks, von Theveßen und Hayali verbreitete Falschbehauptung heraus – bei den beiden Propaganda-Helden übrigens nicht die erste. „Though this be madness there is method in’t“ – Ist das schon Tollheit, so hat es doch System, könnte man mit Shakespeare leicht paraphrasierend sagen, öffentlich-rechtliches System eben.

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