Das spektakuläre Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk weckt große Hoffnungen, dass der ÖRR jetzt endlich zu mehr Ausgewogenheit in seinem Programm gezwungen wird.
„Selbst der Wetterbericht ist heute zur Abendandacht der Klimareligion geworden“, sagt Wolfgang Herles. Er kennt die Anstalten wie kaum jemand sonst. Jahrzehnte seines Berufslebens hat er beim ZDF gearbeitet. Seine Einschätzung: „Das Urteil des Gerichts ist höchstens eine halbe Lösung.“ ARD, ZDF und Deutschlandfunk seien von einem „grünen Wurzelwerk“ durchzogen.
Die politischen Parteien hätten über lange Zeit systematisch Konformisten und Opportunisten auf allen Ebenen der Sender installiert. Entsprechend sehe das Programm aus. Herles ist skeptisch, dass das Urteil daran etwas zu ändern werde: „Die Richter haben zu hohe Hürden aufgestellt.“ Viele willfährige Wissenschaftler würden nun eifrig sogenannte „Studien“ erstellen, um nachzuweisen, dass das Programm des ÖRR doch in Wahrheit nahezu perfekt ausgewogen sei.
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