Das Antifa-Bündnis „Widersetzen“ hat auf Instagram einen Beitrag verbreitet, in dem der islamistisch motivierte Terroranschlag auf Teilnehmer des Christopher Street Day in Berlin am Samstagabend lediglich als „Ausdruck faschistischer Ideologie“ bezeichnet wird. Eine Einordnung der Tat entsprechend dem aktuellen Ermittlungsstand als „islamistisch“ wird darin vermieden.
Der Originalbeitrag, den „Widersetzen“ als Instagram-Story geteilt hat, stammt von der linksgerichteten Autorin Bini Adamczak. Er wurde am Sonntagmorgen veröffentlicht, als bereits erste Informationen über den Tatverdächtigen und dessen ideologischen Hintergrund durch die Polizei bekannt geworden waren. Trotz dieses Umstands schreibt Adamczak, sie „habe keine Informationen, wer das war“.
Es gebe laut Adamczak jedoch zwei Möglichkeiten, was der Hintergrund der Tat sei: ein Unfall oder ein politisch motivierter Terrorakt. Für den Fall, dass es sich um einen Terrorakt handele, sei es jedoch „völlig egal“, ob dieser „nationalistisch oder religiös legitimiert“ sei. In beiden Fällen sei die Tat „Ausdruck faschistischer Ideologie“. Als politischer Beobachter solle man sich „nichts erzählen“ lassen, was dieser Auffassung widerspricht. „Sie wollen mit uns zerstören, was sie selbst nicht leben dürfen“, heißt es darin weiter.
BERLIN: CSD-Anschlag war „islamistischer Terror!“ – Täter ging auch mit Machete auf Opfer los | LIVE










