Nach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) hat Berlins Queer-Beauftragter Alfonso Pantisano (SPD) seine Einschätzung zur Bedrohungslage für queere Menschen bekräftigt und dabei Islamisten ausdrücklich als „Konservative“ bezeichnet.
In einem Interview mit dem RBB wurde Pantisano am Sonntag auf eine Aussage angesprochen, die er bereits zwei Tage zuvor in der Abendschau des Senders getroffen hatte. Dort hatte er erklärt: „Das, was uns am meisten beschäftigt, ist, wir werden gerade politisch angegriffen von rechts und vor allem von konservativen Kräften, von Rechtsextremen, von Neonazis.“
Der Moderator fragte ihn daraufhin, ob er diesen Satz auch nach dem islamistischen Anschlag vom Samstagabend unverändert wiederholen würde. Pantisano antwortete: „Ja, weil ich unter konservativen Kräften auch alle religiösen Gruppen dazuzähle, die alle ein Problem mit uns haben – und Islamisten gehören da dazu.“
Sondersendung zum CSD-Angriff, Teil III: u.a. Statement von Bundeskanzler Friedrich Merz | 26.07.26










