Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen sollte eine Selbstverständlichkeit sein: Wer aufgrund von Krieg, Gewalt oder Verfolgung seine Heimat verliert, dem gebühren Mitgefühl und Unterstützung.
In linken Kreisen nennt man das „Solidarität“, und treibt sie so weit, dass man sie nicht nur tatsächlichen Flüchtlingen entgegenbringt, sondern allen, die sich mit diesem Begriff schmücken; ja, zuweilen dichtet man Menschen Fluchtgründe an, um sie als Flüchtling empfangen zu können – so geschehen im Fall eines Afghanen, den man, wohl ohne sein Wissen, kurzerhand zum Homosexuellen erklärt hatte, um eine Gefährdung durch die Taliban plausibel erscheinen zu lassen – und der selbige sexuelle Orientierung empört von sich wies, als man ihn darauf ansprach.
Nun gut, an solchem Vorgehen kann man Kritik üben. Zumindest aber bleibt es doch ein ehrlicher und ehrbarer Wunsch, allen Menschen ein Leben in Sicherheit und Frieden schenken zu wollen. Sollte man meinen.
In Wirklichkeit handelt es sich hier, wie so oft bei utopischen Vorstellungen, um Heuchelei. Denn Mitgefühl und Hilfe stehen laut linker Mainstreammeinung nicht jedem zu. Wer nicht das Glück hat, zu einer anerkannten Opferkategorie zu gehören, kann nicht erwarten, dass man sich über das Unrecht empört, das ihm angetan wird.
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