Auf Deutschlands Weihnachtsmärkten stehen Glühwein, Punsch und heißer Kakao traditionell ganz oben auf der Getränkeliste – ein Klassiker soll nun allerdings aus dem Angebot verschwinden: der „Lumumba“, ein Kakao mit Rum. Der Name, der auf den kongolesischen Unabhängigkeitsführer Patrice Lumumba zurückgeht, sorgt seit Jahren für Diskussionen und führt nun auch in Kassel zu Konsequenzen.
Die Kassel Marketing GmbH hat alle Standbetreiber angewiesen, das Getränk künftig unter einem anderen Namen zu verkaufen. Ziel sei es, „einen Weihnachtsmarkt zu gestalten, an dem sich alle Menschen willkommen und respektiert fühlen“, erklärte eine Sprecherin. Die Händler haben bereits reagiert und ihre Karten entsprechend umbenannt.
Auch andere Städte haben Konsequenzen gezogen: Frankfurt etwa hatte den Standbetreibern bereits im vergangenen Jahr dringend empfohlen, die Bezeichnung nicht mehr zu verwenden.
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