Blick in die Black Box: Was passiert eigentlich bei einer Spätabtreibung?

vor etwa 1 Jahr

Blick in die Black Box: Was passiert eigentlich bei einer Spätabtreibung?
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Forderungen, Schwangerschaftsabbrüche prinzipiell, und über das bisher geltende Zeitfenster von 12 Wochen hinaus in Deutschland zu legalisieren, werden seit einigen Jahren immer lauter: Organisationen wie Pro Familia, die damit ganz auf Linie ihrer Mutterorganisation International Planned Parenthood liegt, stimmen in diesen Chor ebenso mit ein wie Doctors for Choice oder das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

Der Fokus liegt bei allen Forderungen stets ausschließlich auf der ungeplant Schwangeren, deren Problem mit einer Abtreibung ihres ungeborenen Kindes gelöst werden soll – und für diese Problemlösung möchte man gern mehr Zeit haben. Ausgeblendet wird jedoch, dass auch für die Schwangere eine spätere Abtreibung mit einer deutlichen Steigerung der gesundheitlichen Risiken einhergeht, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein können.

Und selten bis gar nicht wird aber darüber gesprochen, was bei einem Schwangerschaftsabbruch im zweiten oder gar letzten Schwangerschaftsdrittel tatsächlich passiert.

Von einer solchen Spätabtreibung spricht man in der Regel, wenn die Abtreibung nach Ablauf der gesetzlich zugelassenen Frist erfolgt. Oft wird der Begriff auch erst ab der 22. oder 24. Schwangerschaftswoche verwendet, da ab diesem Zeitpunkt der Fötus eine Überlebenschance außerhalb des Mutterleibes hätte. Europas jüngstes Frühchen kam vor 12 Jahren in der 22. Schwangerschaftswoche in Fulda zur Welt.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel