Freut sich „besonders aufs gemeinsame Duschen“: Mann ändert Geschlecht und will nun ins Frauengefängnis

vor 10 Monaten

Freut sich „besonders aufs gemeinsame Duschen“: Mann ändert Geschlecht und will nun ins Frauengefängnis
Bildquelle: Apollo News

Der Österreicher Walter P. wurde eine Frau und heißt jetzt Waltraud P., um ins Frauengefängnis zu gelangen, wie die Kronen Zeitung berichtet. Walter P., der einst sein Geld im Rotlichtmilieu verdiente, wurde, weil er gefälschte Silbermünzen verkauft hatte, zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Dann kam ihm die Idee, zur Frau zu werden, um im Frauengefängnis seine Strafe abzusitzen. „Ich freue mich besonders aufs gemeinsame Duschen und Spazierengehen mit den Frauen. Ich mache mir dort mit den Damen eine gute Zeit“, sagte Walter P. gegenüber der Kronen Zeitung.

Um zur Frau zu werden, ging Walter P. zum Magistrat, der Stadtverwaltung. Dort schien sein Plan zunächst zu scheitern, da Walter P. keine weiblichen Merkmale hatte. Doch Walter P. gab nicht auf und holte sich ein psychiatrisches Gutachten, mit dem er erneut zum Magistrat ging. „Ich habe damit gerechnet, dass ich zum Amtsarzt muss oder es ein Gegengutachten gibt. Aber nein. Es ging ruckzuck und binnen einer Woche war ich eine Frau mit allen entsprechenden Ausweisdokumenten als Waltraud“, beschreibt Walter P. seinen einfachen Prozess, wie er rechtlich eine Frau wurde.

Den österreichischen Behörden scheint die Brisanz der Situation durchaus bewusst zu sein, zumal Walter P. mit einem weiteren Gutachten beweisen wollte, dass er nicht allein in einem Zimmer liegen kann und deswegen in ein Mehrbettzimmer muss. Ihm wurde deswegen angeboten, Fußfesseln zu tragen und nicht ins Gefängnis zu müssen. Doch Walter P. lehnte dies ab. „Eine typisch österreichische Lösung, um das Problem zu umgehen“, bewertet Walter P. den Vorschlag.

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