Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat der eigenen Partei schwere Versäumnisse vorgeworfen. „Wir haben einfach verkackt. Das müssen wir uns auch vor Augen halten“, sagte sie bei einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin-Marzahn, wie die Berliner Zeitung berichtet.
Die AfD benenne Themen, „die wir viele Jahre lang verschwiegen haben, weil wir häufig Angst hatten, diesen Stempel aufzudrücken“. Klöckner sprach in der Aula der Lomonossow-Schule mit dem Arche-Gründer und CDU-Direktkandidaten Bernd Siggelkow über Migration, innere Sicherheit, Demokratie und die Distanz vieler Bürger zur Politik. Sie warnte davor, Lautstärke mit Mehrheit oder Wahrheit zu verwechseln, und forderte eine offenere Debatte über Migration und Sicherheit.
Vom Jugendamt höre sie von „kultursensiblem Kinderschutz“ – da platze ihr der Kragen. Entweder gebe es Kinderschutz oder nicht. Entscheidend sei, ob ein Mädchen anziehen könne, was es wolle, und eine Frau lieben, heiraten und einen Beruf ergreifen könne, „ohne dass ein Mann entscheidet, was sie machen soll“.
Bundeshaushalt 2027 | Etats Inneres, Justiz & Verbraucherschutz | 10.09.26









