Europa blutet aus, die Vereinigten Staaten profitieren: Trumps geopolitische Manöver sorgen dafür, dass der gewinnt, der sein Geld in den USA unterbringt. Wer in Europa bleibt, verliert, postuliert Thomas Kolbe in dieser Folge von „Vor dem Sturm“. Gast Philipp Mattheis hält dagegen: Das Petrodollar-System, das die Weltwirtschaft seit Jahrzehnten formt, neigt sich dem Ende zu. Auch wenn die USA ihre Stellung als Reservewährung verteidigen wollen, ist dies zum Scheitern verurteilt.
Entscheidend ist: Wie kann man sich auf diese Veränderungen vorbereiten?
Thomas Kolbe stellt kurzfristige Treasury-Anlagen der USA als Möglichkeit vor. Sicherer kann Geld nicht investiert werden, so seine Erklärung. Mattheis hingegen meint, dass Bitcoin jetzt die nächste Rallye bevorsteht. Denn die Zentralbanken der Welt werden auf mittlere Sicht auch hier einsteigen, um den Dollar zu ersetzen. Maximilian Tichy ist sich da nicht so sicher und denkt darüber nach, dem Problem ganz mit Investments in Asien auszuweichen. Doch das birgt große Risiken, erklärt Philipp Mattheis.
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