Die spektakuläre Militäraktion US-Elite-Soldaten in Venezuela und die Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro bedeuten zunächst die Enthauptung des linksradikalen, korrupten Regimes in Caracas und belegen gleichzeitig erneut den Ehrgeiz von US-Präsident Donald Trump die Welt im Interesse der USA zu prägen und zu verändern.
Dem Aufschrei der Empörung in weiten Teilen der Welt über die „Missachtung internationalen Rechts“ und einer „regelbasierten Weltordnung“ (die bislang vor allem in den Wunschträumen einiger westlicher Politiker existierte) steht der Jubel von Millionen Exil-Venezuelern gegenüber, die seit 1999 vor der Schreckensherrschaft des damaligen Präsidenten Hugo Chavez und dann ab 2013 seines Nachfolgers Maduros fliehen mussten. Über den niederträchtigen Charakter dieser „revolutionären Führer“, wie sie sich selbst verstanden, gibt es wenig Zweifel.
Erst jüngst hatte die innenpolitische Gegenspielerin Maduros, Maria Corina, in einem BBC-Interview den Präsidenten beschuldigt, für „Staatsterrorismus“, Drogen- und Menschenhandel“ und massivem Wahlbetrug persönlich verantwortlich zu sein. Die 58-jährige Venezolanerin war erst im Dezember der Friedensnobelpreis wegen ihres Einsatzes zur Beendigung der Maduro-Diktatur und eines friedlichen Übergangs zur Demokratie verliehen worden. Zahlreiche westliche Staaten hatten den letzten Wahlsieg Maduros angesichts massiver Wahlmanipulationen und Ausschluss der Opposition nicht anerkannt.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










