Diese Volte kam unvorhergesehen. Eine der profiliertesten Nonprofit-Organisationen der USA soll sich nicht nur in den Dienst eines vermeintlichen Kampfes gegen Rassismus und „weiße Vorherrschaft“ gestellt haben, sondern zugleich rechtsextreme Akteure zum Teil kräftig unterstützt haben.
Das Southern Poverty Law Center – mit Sitz in Montgomery, Alabama – ist so etwas wie Correctiv oder HateAid in einem und auf Amerikanisch. Man schlägt sich gerne juristisch mit dem, was man zuvor als Feind markiert hat. Heraus kommen sogenannte „hate groups“, die das Center in seiner Funktion als „hate watch“ beobachtet und auf einer „Hate Map“ einträgt. Das ist das Hauptgeschäftsfeld des Zentrums und Hauptgrund für seine allgemeinere Bekanntheit.
Die schwerwiegenden Vorwürfe gegen das SPLC sind dagegen erst seit letzter Woche bekannt, als das US-Justizministerium eine Anklageschrift veröffentlichte, in der dem Center neben weiteren Anklagepunkten vor allem Betrug an den eigenen Spendern vorgeworfen wird. Die steuerbegünstigte Organisation habe Zuschüsse an Mitglieder extremistischer Gruppen gezahlt und sich so letztlich ihren eigenen Extremismus fabriziert, so die Anklage.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










