Die neuen Antisemiten kommen nicht mit Springerstiefeln, sondern mit Podcasts, Instagram-Kacheln und Versprechen staatlicher Ausgaben für Bürger. Zohran Mamdani ist ihr Prototyp. Der 33-jährige New Yorker Abgeordnete mit Rap-Vergangenheit, Keffiyeh-Styling und perfektem Campus-Duktus will Bürgermeister der jüdischsten Stadt außerhalb Israels werden. Und das mit einer Programmatik, die jüdisches Leben nicht schützt, sondern offen delegitimiert.
Nach dem 7. Oktober, dem schlimmsten Angriff auf Juden seit der Schoah, veröffentlichte Mamdani eine Erklärung, in der er nicht die Hamas verurteilte, sondern Israel den moralischen Prozess machte. Kein Wort über 1.200 Ermordete, über verschleppte Babys, über vergewaltigte, brutal verstümmelte Frauen. Stattdessen: Schuldzuweisung an Netanyahu. Der Täter war für Mamdani offenbar der jüdische Staat.
Erst Tage später schob er eine zweite Erklärung nach, nannte die Angriffe ein „horrific war crime“. Der Reflex war entlarvend: Der moralische Kompass dieses Mannes richtet sich nicht nach Fakten, sondern nach ideologischer Nützlichkeit.
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