Kein deutscher UN-Sitz, Union 23 Prozent, Bonner Rheinbrücke verrottet

vor etwa 2 Monaten

Kein deutscher UN-Sitz, Union 23 Prozent, Bonner Rheinbrücke verrottet
Bildquelle: Tichys Einblick

Die gestrige Sperre der Nordbrücke über den Rhein in Bonn ist ein Menetekel. Die Reihe der Sperren, dann Sprengungen und Neubau oder langwierigen Sanierungen von Fluss- und Talbrücken ist lang. Sie sind Alarmsigale der verrotteten Infrastruktur eines einst blühenden Landes. Alarmsignale, die der Parteienstaat nicht hören will, die politische Klasse nicht zur Umkehr aus ihrer Wendensackgasse bringt, sondern zur panischen Erhöhung des Wendentempos.

Der „Außenkanzler“ scheitert nicht nur zuhause, sondern auch international, schreibt Alexander Heiden, bei der Wahl von zwei neuen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats verliert Deutschland schmachvoll.

23 Prozent Union auf dem Demoskometer von Infratest ist der niedrigste Wert im „ARD-Deutschlandtrend“ seit Januar 2022. Die AfD weiter bei 27 Prozent, SPD mit 13 einen Punkt mehr, die Grünen mit 14 einen weniger, Die Linke unverändert bei 10 Prozent (Infratest befragte 1.326 Wahlberechtigte diesen Montag und Dienstag). Als Gründe der aktuellen Parteipräferenz erfragte Infratest bei 50 Prozent Überzeugung, Enttäuschung von anderen Parteien bei 46 Prozent – bei der AfD 57. Die Arbeit der Bundesregierung benoten aktuell 12 Prozent mit sehr zufrieden oder zufrieden, 87 Prozent mit weniger oder gar nicht zufrieden. Die Brandmauer gegen die AfD halten 47 Prozent für richtig – 13 Prozentpunkte weniger als im September 2024 und 47 Prozent für falsch – 12 Prozentpunkte weniger als im September 2024.

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