„Wer kontrolliert unsere Straßen: die Polizei oder die Islamisten? Wer regiert unser Land: die Islamisten oder der Rest der Briten? Der Kampf gegen Islamismus ist der Kampf unserer Generation. Es ist eine Schlacht um die Seele des Landes. Er beginnt damit, die Wahrheit zu sagen.“
Mit diesem klar formulierten Resümee schließt der Beitrag „Die Polizei verliert die Kontrolle über die Straßen an Islamisten“ im britischen Telegraph. Und genau damit muss er beginnen, weil es den Kern benennt: Der Islamismus als Machtfaktor im öffentlichen Raum, und ein Staat, der darauf nicht mit Durchsetzung reagiert, sondern mit Ausweichen, Vertuschen, Lügen und der strafrechtlichen Verfolgung der Kritiker an diesen Zuständen.
Der Autor dieses Beitrags ist Robert Jenrick, früherer Kabinettsminister, der während der letzten konservativen Regierung ironischerweise für Einwanderung zuständig war. Der konkrete Anlass seines Beitrags ist Birmingham. Jenrick beschreibt, dass die West Midlands Police jüdische Auswärtsfans von einem Fußballspiel ausgeschlossen hatte, nicht weil von den Fans eine Gefahr ausgegangen sei, sondern weil man „den Zorn lokaler bewaffneter Islamisten“ gefürchtet hat. Das ist der Befund, der alles weitere bestimmt: Eine Entscheidung, die nicht gegen die Bedrohung gerichtet ist, sondern die Bedrohten aus dem Weg räumt, damit es keinen Ärger gibt.
Jenrick beschreibt weiter, dass die Polizei anschließend nicht bei dieser Maßnahme blieb, sondern die Öffentlichkeit belog und den jüdischen Fans die Verantwortung zuschob. Die Linie ist damit zweifach: Erst weicht man vor dem islamistischen Druck aus, dann ersetzt man die wahren Gründe durch eine Erzählung, die weniger gefährlich ist. Denn welche Gefahr geht genau von jüdischen Bürgern auf westliche Gesellschaften aus? Eben.
Der Vorgang landete im Innenausschuss des britischen Parlaments, dem Home Affairs Select Committee. Dort trat der Chief Constable der West Midlands Police, Craig Guilford, auf. Hier wurde er mit Material konfrontiert, das Nick Timothy zusammengetragen hatte. Guilford wich aus, lavierte herum, vernebelte. Ein Auftritt, der in Demütigung und Bloßstellung endete. Auch eine Woche danach warte man weiter darauf, dass Guilford zurücktritt oder von der Innenministerin entlassen wird.
Warum greift eine Polizeibehörde überhaupt zu einer Lüge? Gewiss nicht aus Sorge um die seelische Stabilität der Öffentlichkeit, sondern weil die Wahrheit die Autorität der Institution direkt beschädigen würde. Denn die Wahrheit lautet: In Teilen Britanniens kann die Polizei ihre Autorität nicht mehr halten, und sie hält den Zustand auch nur noch durch Schein und Repression und Kampf gegen Kritiker dieser Zustände aufrecht.
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