Trumps Zollpoker: Langfristige Strategie oder nur ein Bluff?

vor mehr als 1 Jahr

Trumps Zollpoker: Langfristige Strategie oder nur ein Bluff?
Bildquelle: Apollo News

Die chaotische Zollpolitik von US-Präsident Trump hat ein globales Börsenbeben ausgelöst, welches die vergangene Woche und auch den Montag dominierte. Die Sorge vor einem globalen Handelskrieg, einer globalen Rezession oder gar einer großen Depression geht um.

Doch Trump hat zumindest etwas Bemerkenswertes geschafft und diejenigen, die transatlantischen Freihandel vor allem mit protektionistischen Vorurteilen etwa gegen TTIP stets kaputtgeredet haben, plötzlich zu den lautesten Vorkämpfern gegen Handelsbarrieren gemacht. Was der US-Präsident mit seinen Zöllen derweil wirklich erreichen will, bleibt aber offen. Seine protektionistische Rhetorik ist nicht neu, sein Ausdruck eines transaktionalen Weltbildes auch nicht. Aber manche Anzeichen könnten auf eine Überraschung in der US-Administration hindeuten.

Trump spricht schon davon, dass sich Länder mit direkten Geldzahlungen von den Strafzöllen freikaufen könnten. Wahrscheinlich ist, dass hier mehr im Spiel ist – Trumps Taktiererei ist chaotisch, aber nicht planlos. Und sie ist facettenreich, verfolgt auch viele Einzelziele. Er arbeitet gerne mit Druckmitteln und manch ein Beobachter schätzt, dass Trump vor allem seine Verhandlungsposition stärken möchte.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel