Grund für die Verschiebung ist ein Telefonat zwischen Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Bei dem Gespräch habe man sich auf eine Fristverlängerung geeinigt, wie Trump am Sonntag gegenüber Journalisten erklärte: „Wir hatten ein sehr nettes Gespräch. Sie bat um mehr Zeit für ernsthafte Verhandlungen – und ich habe zugestimmt.“
Trump äußerte sich am Flughafen im US-Bundesstaat New Jersey, kurz vor dem Abflug mit der Air Force One zurück nach Washington. Demnach habe von der Leyen signalisiert, dass sie ernsthaft an einer Lösung interessiert sei und schnelle Gespräche anstrebe. Ein baldiges Treffen sei geplant.
Auch von der Leyen äußerte sich zu dem Gespräch: Auf der Plattform X schrieb sie, Europa sei bereit, rasch und konstruktiv zu verhandeln. Gleichzeitig betonte sie, dass „bis zum 9. Juli noch viel Zeit“ gebraucht werde, um konkrete Fortschritte zu erzielen. In Brüssel wird die Verschiebung als kleiner diplomatischer Erfolg gewertet, auch wenn die grundsätzlichen Spannungen weiter bestehen.
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