Für die erste grüne Kanzlerin Angela Dorotheas Merkel im schwarzen Umhang als erste grüne Bundespräsidentin im schwarzen Umhang sprechen sich die grünen Altpromis Jürgen Trittin und Renate Künast aus. „Natürlich ist eine ehemalige Kanzlerin mit dieser weltpolitischen Erfahrung geeignet für das Amt des Staatsoberhaupts“, sagte der Ex-Umweltminister dem Spiegel. Merkel habe gesagt, sie strebe das Amt nicht an; „Der Respekt gebietet es, diese Entscheidung zu akzeptieren.“
Die Grünen-Fraktionsspitze hatte Überlegungen zur Wahl von Merkel als Staatsoberhaupt 2027 dementiert. Doch auch Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast hält die Altkanzlerin für geeignet. Das alles im Spiegel signalisiert, dass der nomniniert. Künast wünscht sich wenigstens eine aktive Rolle der Altkanzlerin bei der Suche nach einer geeigneten Kandidatin. Deutschland brauche gerade in diesen harten Zeiten Orientierung durch eine „überparteilich agierende und politisch erfahrene“ Person. Künast: „Frau Merkel traue ich zu, hier einen professionellen Blick drauf zu werfen und durch erfolgversprechende Überlegungen zu bereichern.“ Merkel als Assessment-Center – vielleicht KI-gestützt. Warum nicht in dieser ratlosen Republik.
Merkel hat gesagt, sie will nicht. Die Frage ist allerdings, wie viele von der Sorte Trittin und Künast müssen ihrem Vorstoß beitreten, bis es ein Angebot wird, das Merkel nicht ablehnen kann?
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