Diese Islamismus-Hinweise gibt es beim Mörder von Trier

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Diese Islamismus-Hinweise gibt es beim Mörder von Trier
Bildquelle: NiUS

Es ist eine unfassbare Tat: Vergangenen Mittwoch tötete der Afghane Sajad M. den 22-jährigen Studenten Marius Dick am hellichten Tag brutal auf offener Straße. Menschen, die den Täter kannten, beschreiben ihn als gut integriert und sprachlich versiert im Deutschen. Doch NIUS-Recherchen zeigen: Beim Afghanen gibt es Hinweise auf ein islamistisches Tatmotiv.

Der getötete Student Marius Dick war erst 22 Jahre alt, als er am 15. Juli von dem gleichaltrigen Afghanen Sajad M. getötet wurde. Er war gerade auf dem Rückweg vom Einkaufen, als ihm gegen 10 Uhr auf dem Fußgängerweg der Robert-Schuman-Allee in Trier ein Afghane entgegentrat, der unvermittelt mit einem Küchenmesser auf ihn losging und ihn erstach. Die Rheinpfalz berichtete später, der Afghane sei aus einer Ligusterhecke hervorgesprungen. Die Erste Hilfe eines Lungenfacharztes, der zufällig in der Nähe gewesen sei, habe den 22-Jährigen nicht mehr retten können. Denn: Einer der Messerstiche ging direkt ins Herz des unschuldigen Studenten.

Doch wie kann ein Mensch in der Lage sein, eine so furchtbare Tat scheinbar unvermittelt aus dem Nichts zu begehen? Offizielle Hinweise auf ein mögliches Tatmotiv bestehen nach aktuellem Stand noch nicht. Auf NIUS-Presseanfrage heißt es vom Polizeipräsidium Trier, man könne sich zu laufenden Ermittlungen nicht äußern. Menschen aus dem Umfeld von Sajad M. können nicht verstehen, wie dieser die schreckliche Tötung begehen konnte.

Dazu gehört auch Anja Natus. Sie hat mit Sajad M. über Jahre zusammen in dem Familienunternehmen Natus gearbeitet. Gegenüber Bild sagt sie: „Er war vier Jahre bei uns beschäftigt, sprach sehr gut Deutsch. Es gab nie irgendwelche Auffälligkeiten, er galt als bestens integriert. Deshalb war die Fassungslosigkeit umso größer.“

Anja Natus sagt gegenüber Bild zudem, dass der Täter 2025 für das Unternehmen an einem Firmenlauf teilnahm. NIUS-Recherchen bestätigen: Ein Sajad M. nahm 2025 tatsächlich beim „Bitburger 0,0 % Firmenlauf“ in Trier für Natus teil. Seine Teilnehmerurkunde zeigt seinen vollen Namen: Sajad Mirzaee.

Die Teilnehmerurkunde von Sajad M. vom 11. Bitburger „0,0 %“ Firmenlauf in Trier

In den sozialen Medien nennt der Täter seinen bürgerlichen Namen nicht: Auf Facebook nennt sich Mirzaee „Mohammadi“. Unklar ist, ob es sich dabei um einen Zweitnamen oder ein Internet-Pseudonym handelt. Auf dem Facebook-Profil veröffentlichte Fotos und aktuelle Behördenfotos von Sajad M. weisen jedoch eine starke Ähnlichkeit auf.

Sajad Mirzaee auf einem aktuellen Behördenfoto (links) und einem fünf Jahre alten Facebook-Bild.

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