Das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat in der Nacht auf Donnerstag in Südkorea begonnen – in einer Atmosphäre zwischen vorsichtiger Annäherung und harter geopolitischer Realität. Und nur wenige Stunden zuvor hatte Trump überraschend neue Atomwaffentests angekündigt, die umgehend beginnen sollen. Er begründete den Schritt damit, dass die USA „mit anderen Ländern gleichziehen“ müssten.
Vor laufenden Kameras begrüßten sich die beiden Staatschefs mit einem kurzen, aber symbolträchtigen Händedruck. Xi zeigte sich demonstrativ versöhnlich: Die USA und China seien zwar nicht immer einer Meinung, sollten aber versuchen, „Partner und Freunde“ zu sein. Beide Länder könnten, so Xi, nur gewinnen, wenn sie kooperierten statt rivalisierten.
Trump wiederum sprach von einem „sehr erfolgreichen Treffen“, das eine „fantastische Beziehung“ für die Zukunft begründen solle. Er lobte Xi als „großartigen Führer eines großartigen Landes“, blieb in seinen Äußerungen aber auffallend zurückhaltend. Beobachter bemerkten, dass Xi deutlich länger sprach und die Gesprächsführung bestimmte, das wurde als ein Indiz für Pekings wachsenden diplomatischen Einfluss gewertet.
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