Trauerwache Dresden: Menschen gedenken Opfern migrantischer Gewalt – Medien schauen weg

vor 3 Monaten

Trauerwache Dresden: Menschen gedenken Opfern migrantischer Gewalt – Medien schauen weg
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein Sachsen-Medium dampft die Teilnehmerzahl auf 500 herunter, auf vielen Aufnahmen sieht es nach geschätzt 1.-2.000 Menschen aus, die am Samstag in Dresden zusammenkamen und dem Aufruf von Michael Kyrath und der Trauerwache Deutschland folgten. Es ist die zweite große Kundgebung dieser Art nach der ersten Trauerwache am 15. November 2025 am Pariser Platz in Berlin. Im Zentrum stehen Opfer von migrantischen Gewaltverbrechen, die oft gar nicht erst in die Schlagzeilen gelangen und für die breite Öffentlichkeit namen- und gesichtslos bleiben. Genau das ist der Ausgangspunkt dieser Versammlung: Menschen, deren Geschichten nicht erzählt werden, weil sie in der linken Medienmechanik keinen Platz haben.

Wer in Dresden auf dem Platz stand, dem stillen Trauerzug folgte, sah kein übliches Demonstrationsbild. Keine Fahnenmeere, keine Sprechchöre, keine durchorganisierte Bühne. Stattdessen eine ruhige, dichte Ansammlung von Menschen, die gekommen waren, ohne mobilisiert, ohne transportiert worden zu sein. Viele sind aus anderen Städten angereist, auf eigene Kosten, ohne jede Infrastruktur. Auch dieser Punkt der Eigenleistung ist einer der sehr vielen, die diese Versammlung vom gewohnten Protestbetrieb trennt.

Trauerwache Deutschland versteht sich selbst als überparteiliches Gedenken ohne jede Kampagnenlogik. Der Fokus liegt ausschließlich auf den Opfern von migrantischer Gewalt, Terror und schwerer Kriminalität – und auf deren Familien und Freunden. Es geht darum, ihnen einen öffentlichen Raum zu geben, den sie sonst nicht bekommen. Während Tätergeschichten medial bis ins Detail ausgeleuchtet werden, bleiben Opfer gesichts- und namenlos, verschwinden die Opfer meist vollständig aus dem Blick und das, was ein Mord, eine Gewalttat, eine Vergewaltigung, das Fehlen eines geliebten Menschen für die Angehörigen bedeutet. Leben, die nicht mehr gelebt werden können. Lachen und Streit, die nicht mehr stattfinden. Leben, das nicht mehr gestiftet werden kann und mit dem Mord auch Familienlinien enden. Diese tausenden Schicksale lesen sie nicht in Zeitungen, hören Sie in keiner Sondersendung der Öffentlich-Rechtlichen.

Das erklärt auch die emotionale Wucht dieser Veranstaltungen. Es geht nicht um abstrakte Debatten, sondern um konkrete Namen, konkrete Taten, konkrete Verluste, konkreten Schmerz. Genau das unterscheidet diese Form des Gedenkens von jeder politischen Demonstration.

Michael Kyrath steht dafür mit seiner eigenen Geschichte. Seine Tochter Ann-Marie und ihr Freund Danny wurden am 25. Januar 2023 im Regionalzug bei Brokstedt brutal ermordet. Der migrantische Täter war mehrfach vorbestraft, ausreisepflichtig – und dennoch auf freiem Fuß. Dieser Bruch ist der Ausgangspunkt für alles, was danach folgte.

Aus dieser Erfahrung entsteht kein klassischer Aktivismus. Kein Verein, keine NGO, keine Kampagnenstruktur. Kyrath setzt bewusst auf ein Gegenmodell: Menschen kommen selbst, organisieren sich selbst, entscheiden selbst. Genau deshalb passt dieses Zusammenkommen von Menschen nicht in die gewohnten Raster. Es ist Michael Kyraths ganz großer Verdienst, Hinterbliebenen, Angehörigen einen gemeinsamen Anlaufpunkt zu geben. Um gemeinsam zu bedeuten, dass es ihre Lieben gegeben hat, dass sie wertvoll und wichtig waren. Dass sie wichtig sind. Dass sie geliebt wurden. Und werden. Dass sie nicht vergessen werden. Etwas, das die politmediale Öffentlichkeit den Menschen nicht gibt. Was sich aber nicht weiter stillschweigend hinnehmen lässt.

Im Trauerzug tragen die Hinterbliebenen die Fotos ihrer Liebsten. Das ist bereits als Betrachter kaum auszuhalten. Um wieviele Millionen mal schwerer muss es für diese Menschen sein, die an ihre Angehörigen erinnern. Ebenso wie der Umstand, dass seitens der Politik einfach nichts dafür getan wird, diese unhaltbaren Zustände zu beenden.

Die meisten der Menschen, der Toten, denen bei der Trauerwache gedacht wird, könnten heute noch leben. Sie sind Opfer einer kopflosen und brutalen Massenmigration, die auch elf Jahre später immer noch nicht korrigiert wird. Die Täter hätten in den meisten Fällen gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Wie fasst man das in Worte, wo hinein schreit man seine Verzweiflung, Wut, Trauer, Schmerz über den Zustand, dass die Politik den Krieg nach Deutschland geholt hat und der hier zu tausenden Opfer nach sich gezogen hat – und nichts an diesen Zuständen ändert, außer, sie weiter zu verschärfen? In welches Foto kann man hineingreifen und seinen damals noch lebenden Angehörigen in die Gegenwart ziehen, in der es ihr oder ihm gut geht, man das Lachen wieder hört oder all die tausend kleinen Dinge wieder zum Leben erwecken, die diesen Menschen ausgemacht haben?

Viele ihrer Namen werden verlesen. Und dennoch können nicht alle Erwähnung finden. Das ist der Zustand Deutschlands 2026.

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