Das erste Transgebot: Frau, du sollst nützlich sein!

vor etwa 1 Jahr

Das erste Transgebot: Frau, du sollst nützlich sein!
Bildquelle: NiUS

Wo die natürliche Weiblichkeit von Frauen in Frage gestellt wird, degradiert man Frauen vom Status einer Person zu einer reinen Funktion, die sie für andere erfüllen sollen. Wie der frauenverachtende Trans-Aktivismus von Männern die Frauen erst unsichtbar macht und dies zu einer Entwürdigung von Frauen führt. Historisch könnte man sagen: schon wieder.

Ideen haben Konsequenzen. Dennoch scheint die Gesellschaft immer wieder überrascht, wenn Gedanken Wirklichkeit werden und die Umsetzung einer Idee Opfer fordert, die vorher niemand in den Blick genommen hatte, weil niemand die Konsequenzen eines Gedankens bis zum bitteren Ende bedacht hatte.

Bereits im Jahr 2015 veröffentlichte ich das Buch mit dem selbsterklärenden Titel „Gendergaga“. Darin sagte ich voraus, dass Männer sich Frauenräume, Frauenquotenplätze und Frauendomänen erobern würden, indem sie beanspruchen, selbst Frauen zu sein. Man warf mir damals Polemik vor und das Verbreiten von Verschwörungstheorie. Der Grundstein zum Ruf einer transphoben Menschenhasserin war zuverlässig gelegt, noch bevor man später für Frauen wie mich den Fachbegriff TERF (Trans Exclusionary Radikal Feminist) erfand. Keine zehn Jahre später saß diese „Polemik“ in Damenschuhen und wie eine Frauenparodie gekleidet über das Ticket eines Frauenquotenplatzes (sic!) als Angeordneter im Deutschen Bundestag.

Marie-Luise Vollbrecht und andere Feministinnen werden von Trans-Aktivisten als TERF (Trans-Exclusionary Radical Feminist) bezeichnet.

Ich bin gar keine Prophetin. Jeder hätte es voraussehen können, der bereit war, die Effekte einer Idee zu Ende zu denken, wonach ein Mensch sein eigenes Geschlecht durch reine Gedankenkraft ändern könne, so als bedarf es dafür nur einen Zauberspruch oder ein Zauberpapier, unterzeichnet von einem deutschen Standesbeamten.

Heute muss man schon wieder ein Stück weiterdenken, ist doch das LGBTQ-Voodoo inzwischen auch in Deutschland in Form des sogenannten „Selbstbestimmungsgesetzes“ in Kraft. Doch wohin wird es führen, wenn eine Gesellschaft einmal akzeptiert, dass Männer die Weiblichkeit einfach kapern dürfen?

Um vorwegzutriggern, Frauen werden dadurch in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr als Person, sondern stattdessen nur noch als Funktion betrachtet werden, die je nach Motivation für jemanden nützlich sein sollen. Während andere Länder bereits in der Rückabwicklung dieser völlig absurden Geschlechtertheorie sind und zur biologischen Realität von zwei Geschlechtern zurückkehren, macht sich Deutschland unbeirrt auf den Weg, eine eigene Version von Margaret Atwoods Literaturklassiker „Der Report der Magd“ zu schreiben.

Die Strategie der Erniedrigung von Frauen im Namen neu definierter Trans-Rechte verläuft dabei nach folgendem Schema: Erst wird die Frau sprachlich eliminiert, in Folge wird die Realität ihrer Existenz in Frage gestellt und zuletzt bleiben nur noch die Funktionen übrig, die sie für Männer und Möchtegern-Frauen erfüllen soll.

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