Tino Chrupalla kann von Glück sagen, dass er im Denken und Sprechen vergleichsweise schnell ist. So kommt er mit zeitlichen Einschränkungen gut klar. Während Bärbel Bas von der immer weiter schrumpfenden SPD satte 30 Minuten lang im ARD-Sommerinterview sprechen darf, muss sich der Co-Vorsitzende der AfD mit 20 Minuten begnügen, wie es im ZDF für dieses Format üblich ist.
Auch bei diesem Interview hatte übrigens das „Zentrum für politische Blödheit“ (Name paraphrasiert) Störaktionen angekündigt, wie sie bereits beim Weidel-Interview in der ARD zu hören waren. Vergeblich: Chrupalla wurde einfach zwei Stunden früher interviewt als angekündigt.
Das ist jetzt wohl das Standardvorgehen beim ZDF geworden, denn nachdem das Interview mit Parteifreundin Alice Weidel gestört worden war, hatten Atomkraftfreunde dasselbe Spektakel im Sommerinterview mit Grünen-Chef Banaszak versucht. Ebenso vergeblich.
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