Tiefe Krise in der Metall- und Elektroindustrie: 60.000 Jobs weg – kein Ende in Sicht

vor 12 Monaten

Tiefe Krise in der Metall- und Elektroindustrie: 60.000 Jobs weg – kein Ende in Sicht
Bildquelle: Tichys Einblick

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturbruch. Binnen weniger Monate sind rund 60.000 Arbeitsplätze verloren gegangen – ein dramatischer Aderlass, den weder kurzfristige Konjunkturimpulse noch politische Beruhigungspillen verhindern konnten. Was sich hier abzeichnet, ist keine temporäre Schwäche, sondern ein sich beschleunigender Substanzverlust.

Trotz eines leichten Auftragsanstiegs zu Jahresbeginn verzeichnet die Branche einen Rückgang der Beschäftigtenzahl um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine kurzfristige Belebung der Nachfrage reichte nicht einmal, um den Status quo zu halten. Die Dynamik des Arbeitsplatzabbaus bleibt ungebrochen – und sie trifft nicht nur Randbereiche, sondern den industriellen Kern.

Besonders betroffen ist die Automobilbranche: Jedes zweite Unternehmen plant laut Gesamtmetall derzeit weiteren Personalabbau. Der Arbeitgeberverband rechnet in den nächsten fünf Jahren mit bis zu 300.000 Stellenverlusten – und das nicht aus konjunktureller Laune, sondern weil strukturelle Probleme wie zementierte Lasten wirken.

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