Man reibt sich beim Ansehen die Augen – wegen des offensichtlichen Etikettenschwindels, den verkünstelten Bildern und der völlig überdrehten Geschichte (Drehbuch von Georg Lippert).
Laut Berliner Zeitung (Eva-Maria Braungart) gab es „scharfe Kritik“ an dem Krimi, sogar die Polizeigewerkschaft Hamburg habe auf ihrer Plattform die „Schulnote: 4“ wegen „teilweise geradezu hanebüchener Story“ vergeben.
Am Hauptbahnhof in Hannover ist die Welt früh um 7 Uhr noch in Ordnung. Geschäftig hasten die Pendler durch völlig Graffiti-freie, saubere Gänge und Hallen, aus dem Morgenradio tönen kuschelige Verkehrsmeldungen, verlesen von zur Fröhlichkeit verdonnerten Moderatorinnen.
Für einen Mann mit Kopfhörern und auffälligem Hals-Tattoo (Mario Romano) endet der Gang durch den Bahnhof tödlich: Er wird im Vorbeigehen angerempelt, ohne die Stiche zu spüren von einem Kapuzenmann viermal in die Leiste gestochen, er strauchelt, fällt. Eindringlich schlüpft die Kamera (Martin Langer) in die Perspektive des langsam Verblutenden. Leider, leider ist die Videoüberwachung am Bahnhof Hannover defekt.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










