Dieses Phänomen sollte eigentlich längst durchschaut sein, dennoch wird es weidlich genutzt: Kaum ist eine Fernsehsendung oder eine „Studie“ über gesundheitliche Risiken, über Folgen des Klimawandels oder die Gefahr „rechter“ Umtriebe unter die Leute gebracht, schon spüren viele Leute diese Risiken und bilden sich irgendwelche Folgen ein. Am Tag darauf füllen sie die Arztpraxen, oder sie zücken das Überweisungsformular für irgendwelche Klima- und Demokratieretter-NGOs.
Mit anderen Worten: Nicht wenige der medialen und „wissenschaftlichen“ Produkte dieser Art entfalten unter den Leuten eine suggestive, ja eine oktroyierende Wirkung. Was durchaus bei manchen volkspädagogisch motivierten Produzenten solcher Produkte kammheimliche Absicht sein kann.
Zu den Studien dieser Art von Suggestion und Oktroyierung gehören so manche Schul-„Studien“. Eine solche hat nun die Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen ihres aktuellen, seit 2024 alljährlich erfassten „Schulbarometers“ aufgelegt. Man hatte dazu die „forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH“ von 9. Mai bis 3. Juni 2025 mittels Online-Befragung 1.507 „Schüler:innen“ (Durchschnittsalter: 12,7 Jahre) im Alter von 8 bis 17 Jahren (zu 25,4 Prozent von Grundschulen, 30,9 Prozent von Haupt-, Real- und Gesamtschulen, 38,6 Prozent von Gymnasien, 1,9 Prozent von Förder- und Sonderschulen und 2,4 Prozent von berufsbildenden Schulen) sowie je einen Erziehungsberechtigten (Durchschnittsalter: 45,9 Jahre) befragt.
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