Nach dem Stromterror: Zwei Österreicher halfen Berlin aus der Kälte-Krise

vor 6 Monaten

Nach dem Stromterror: Zwei Österreicher halfen Berlin aus der Kälte-Krise
Bildquelle: Tichys Einblick

Die zwei Experten arbeiten für die ETN Energie- und Telecom Netze GmbH mit Sitz in Spillern bei Korneuburg (in der Nähe von Wien). In Fachkreisen gilt das Unternehmen seit Jahren als eine Art „Feuerwehr der Stromnetze“, die Firma ist immer dann gefragt, wenn andere an technische Grenzen stoßen. Genau das war nach dem Anschlag in Berlin der Fall.

Der Knackpunkt lag tief unter der Erde: Auf der Spannungsebene von 110 Kilovolt – mehr als 100.000 Volt – mussten alte ölbasierte Hochspannungskabel mit modernen XLPE-Kabeln verbunden werden. Eine hochkomplexe Arbeit, bei der Fehler katastrophale Folgen haben könnten. „In diesem Spezialbereich gibt es europaweit nur noch eine Handvoll Experten“, erklärt ETN-Geschäftsführer Armin Grasel gegenüber der österreichischen Kronen Zeitung. Sechs von ihnen arbeiten bei ETN, österreichweit ist es sogar die einzige Firma mit dieser Kompetenz.

Am Mittwoch gegen 11 Uhr war es dann schließlich so weit: Die Versorgung lief wieder stabil. Für die beiden Techniker war es ein weiterer Einsatz unter vielen – für Berlin jedoch ein entscheidender Schritt zurück zur Normalität. Patrick Adamek: „Diesmal wusste jeder, dass viel von uns abhängt.“

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