Das war ein dumpfer Donnerschlag, der am 14. Mai 2020 sich von Philippsburg aus übers Land verbreitete. Morgens früh um 6.15 Uhr flogen die Kühltürme des Kernkraftwerkes Philippsburg in die Luft. Zwei markante Landmarken in der flachen Landschaft am Rhein verschwanden von der Bildfläche.
Der Termin wurde geheim gehalten, weil die grünen Energiestrategen Aufruhr befürchteten, wenn die Bürger erfahren, daß Kraftwerke mit Milliardenrestwerten in die Luft gesprengt werden. Erst später bei der Sprengung der Kühltürme von Gundremmingen erlebten die Energiepolitiker, zu welch einem makabren Volksfest die Sprengung werden kann. Philippsburg II war ebenso wie übrigens der obendrein zerstörte Reaktor Neckarwestheim II eines der sichersten und zuverlässigsten Kraftwerke der Welt; es wurde nicht etwa eingemottet wie das in den USA mit gerade nicht benötigten Kraftwerken üblich ist, sondern in die Luft gesprengt. Kretschmann und Co. wollten verbrannte Erde hinterlassen.
Nur einige zufällige anwesende Nachbarn überkam ein beklemmendes Gefühl beim Anblick des zerstörten Kraftwerkes. Ihr Gefühl sollte nicht täuschen. Das, was der grüne Ministerpräsident und seine Truppe in Stuttgart in Baden-Württemberg angerichtet haben, ist beispiellos.
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