Keir Starmer hat in einer kurzen Ansprache vor dem Amtssitz des Premierministers die Entscheidung seiner Partei verkündet, die seinen Rücktritt entschieden hat. Gleichzeitig erklärte er, die Labour Party habe entschieden, er solle bis Herbst, bis die Partei einen Nachfolger gefunden habe, im Amt bleiben. Er behauptete, diesem ein Vereinigtes Königreich in einem weit besseren Zustand zu hinterlassen als das übernommene. Eine Aussage, die im deutlichen Widerspruch zur Entscheidung seiner Partei steht.
Und so ging es in Starmers Rede eigentlich nur um die Befindlichkeiten seiner Partei, der Labour Party. Die Partei bestimmt den Nachfolger, die Partei habe festgestellt, dass er nicht mehr der Richtige auf diesem Posten sei – und das, obwohl das Land sich unter seiner Führung so unglaublich positiv entwickelt habe. Die Partei solle in eine möglichst gute Ausgangssituation für die nächste Wahl gebracht werden. Die Partei, die Partei, die Partei. Das ist selbst vor dem Hintergrund des britischen Systems arg viel Partei.
Von Wahlen und den Bürgern im Vereinigten Königreich sprach Starmer nicht. Die sollen nur genügsam und untertänigst erdulden, was sich die Partei, die Partei Starmers, die Labour Party, für sie ausdenkt.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










