Die große Freiheit – wo es sie wirklich gibt

vor 3 Monaten

Die große Freiheit – wo es sie wirklich gibt
Bildquelle: Tichys Einblick

Institute wie die Heritage Foundation, das Cato Institute oder das Fraser Institut veröffentlichen jedes Jahr ihre Rankings der „freiesten Länder der Welt“. Jedes Jahr werden diese Listen, sehr zum Gefallen der Mainstream-Medien, von Ländern wie Neuseeland, der Schweiz oder skandinavischen Wohlfahrtsstaaten angeführt. Doch nach welchen Kriterien werden diese Rankings erstellt und wie nützlich sind sie für den Einzelnen tatsächlich?

Der Unternehmer Christoph Heuermann ist der Ansicht, dass diese Indizes den Begriff der Freiheit konsequent mit staatlicher Funktionalität, effizienter Steuerverwaltung und sozialer Stabilität verwechseln.

Kann, so fragt er sich, ein System, das in Echtzeit die Hälfte einer Lebensleistung konfiszieren kann und jeden Schritt eines Einzelnen überwachen, tatsächlich ein freies Land sein? Oder ist es eher ein technisierter Hochsicherheitstrakt mit mehr oder minder offenen Türen?

Aus freiheitlicher Perspektive wäre ein Rechtsstaat ideal, der für die innere Sicherheit sorgt und über eine schlanke und effiziente Verwaltung verfügt. „Ideal“ bedeutet hier, wie überall, dass es so etwas nicht gibt. Erstaunlicherweise gibt es aber das Gegenteil von ideal: Kaum innere Sicherheit, mangelnde bis fehlende Rechtssicherheit, eine überbordende und dysfunktionale Verwaltung sowie maximale Steuer- und Abgabenlast. Deutschland und Kalifornien und etliche andere europäische Staaten liegen hier ganz weit vorne.

Heuermann hat deshalb die Initiative staatenlos.ch gegründet, die Freiheitsliebenden Hilfestellung geben will. Das Staatenlos Freedom Ranking 2026 betrachtet das Thema Freiheit aus einer anderen Perspektive. Das Freiheits-Ranking wertet sechs Kriterien von 0 (Dystopie) bis 10 (Utopie):

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