„Heiliger St. Florian, verschon’ mein Haus, zünd’ andere an!”, die alte Weisheit mit der liebenswürdigen doppelten Heiligkeit hat mir meine Oma schon gesagt. Die Menschen ändern sich nicht. Besonders deutsche Lobbyverbände sind gut darin, die katastrophale Politik der Regierung zum eigenen Vorteil und zum Nachteil ihrer vermeintlichen Gegner zu nutzen. Unternehmer und Arbeiter lassen sich immer wieder gut gegeneinander aufbringen. Wer ist der lachende Dritte?
Seit Jahrzehnten leben wir in einem rot lackierten Umverteilungsstaat, leiden unter der Klientelpolitik sozialistischer Tagediebe, die selbst nie etwas produziert haben und die ihre Klientel, die ebenfalls nie arbeiten wird, mit dem abgepressten Geld arbeitender Menschen finanzieren. Dieses auf das Gewaltmonopol gestützte Raubrittertum hat die deutsche Wirtschaft, ihren Erfindungsreichtum und den Fleiß unseres Volkes jahrzehntelang ausgeblutet. Die deutsche Melkkuh ist nun so abgemagert, dass aus ihr nichts mehr herauszupressen ist.
Hat der Arbeitgeberpräsident irgendetwas davon angesprochen? Nein, hat er nicht. Die Arbeitgeber-Organisationen in Deutschland sind selbst Teil des Problems, denn sie haben sich in diesem Geflecht von Abhängigkeiten gut eingerichtet. Stattdessen fordert er auf Kosten der Arbeiter Einschnitte im Sozialsystem. Die indifferente Forderung nach mehr Netto vom Brutto geht darin fast unter, solange sie die Ursache des Problems nicht benennt.
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