Still und leise haben SPD, Grüne und CDU Ende Januar eine Reform des Emissionshandels beschlossen. Hintergrund sind die ehrgeizigen Ziele zur Klimaneutralität und Vorschriften der Europäischen Union. Prognosen von Experten verdeutlichen nun, welche Auswirkungen die Änderungen auf das Leben der Menschen haben könnte: drastische Preissteigerungen an der Zapfsäule, bei Lebensmitteln, beim Wohnen und Heizen.
Die Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums trägt den Titel „Bundestag beschließt umfassende Reform des Emissionshandels“. Darin zu lesen: „Außerdem schafft der Entwurf die Grundlage für den Übergang in den neuen europäischen Emissionshandel für Verkehr und Wärme (,ETS-2‘), der ab dem Jahr 2027 eingeführt wird und den deutschen Brennstoffemissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ablöst.“
Heißt im Klartext: Unternehmen, die fossile Brennstoffe wie Benzin oder Diesel verkaufen, können ihre CO2-Zertifikate in Zukunft nicht mehr zu einem festgelegten nationalen CO2-Preis erwerben. Stattdessen werden die Preise ab 2027 an einer europaweiten Börse gebildet.
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