Ein Unternehmer, der Asylbewerbern kostenfrei Wohnraum gibt? So wurde Florian Wichelmann in einer Spiegel-Reportage dargestellt – als hilfsbereiter Wohltäter. Doch eine entscheidende Information fehlte: seine enge geschäftliche Verbindung zur stellvertretenden Spiegel-Chefredakteurin Melanie Amann. Eine Recherche der taz offenbart nun brisante Details: Über Wichelmanns Firma vermieteten Melanie Amann und ihre Mutter Wohnungen zu stark überhöhten Preisen. Brisant dabei: Diese Geschäftspraktiken waren längst bekannt – doch im Spiegel-Artikel fehlte jeder Hinweis darauf.
Die stellvertretende Chefredakteurin vom „Spiegel“ – Melanie Amann.
Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 suchten Hunderttausende Ukrainer in Deutschland Zuflucht. Viele von ihnen standen vor der Herausforderung, bezahlbaren Wohnraum zu finden. In diesem Zusammenhang wurde Unternehmer Florian Wichelmann in besagter Spiegel-Reportage als hilfsbereiter Wohltäter dargestellt: Er habe Ukrainern kostenfrei Wohnraum in seinen Immobilien zur Verfügung gestellt. Doch eine entscheidende Information fehlte in dem Artikel: Wichelmanns enge geschäftlichen Verbindungen zur stellvertretenden Chefredakteurin des Spiegels, Melanie Amann.
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