SPD-Familienprogramm: Es gibt keinen Vater, keine Mutter, kein Kind mehr

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SPD-Familienprogramm: Es gibt keinen Vater, keine Mutter, kein Kind mehr
Bildquelle: NiUS

Kennen Sie schönere Worte als diese: Vater, Mutter, Kind? Ich finde – mehr geht nicht.

Es sind die Begriffe, die unser tägliches Leben bestimmen. Worte, die alles ausmachen, was Menschen ausmacht. Worte, die in vielen Sprachen so ähnlich klingen, ähnlich schön. Zum Beispiel das Wort „Vater“ oder „Papa“. Es heißt in Russisch, Schwedisch, Spanisch, Norwegisch, Portugiesisch, Persisch, Latein, Japanisch, Koreanisch, Ungarisch, Hindi, Deutsch, Französisch, Isländisch und Niederländisch entweder Dada, Papa, Tata oder Baba.

Nur im neuen Wahlprogramm der SPD heißt der „Vater“ nicht so. Er heißt auch nicht Papa. Er heißt gar nicht. Es gibt ihn dort nicht. Auch die „Mutter“ gibt es nicht und auch den Begriff „Kind“ nicht (NIUS berichtete). Dabei soll das Thema Familie einer der Wahlkampf-Schwerpunkte der Sozialdemokraten sein. Die einstige Volkspartei SPD schreibt in ihrem „Entwurf Familienprogramm“: „Wir kämpfen für einen verlässlichen Alltag für Familien.“

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