„Wo jeder Spaß endet: Abtreibung“

vor 10 Monaten

„Wo jeder Spaß endet: Abtreibung“
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Mensch hat so wenig das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, wie er das Recht hat, ein Kind zu töten, nur weil es noch im Bauch der Mutter ist. Gott hat uns das Leben geschenkt, und Gott bestimmt den Zeitpunkt, wann das irdische Leben vorbei ist. Als Christ atmet man diesen Glauben. Ich kenne übrigens auch keinen Moslem, der das anders sieht. Im Gegenteil bekommt man gerade von Moslems oft den Satz zu hören: Abtreibung ist Mord. Bemerkenswerterweise sind niemals muslimische Teilnehmer eingeladen, wenn irgendwo öffentlich zum Thema Abtreibung debattiert wird. Die Frage nach dem Warum lässt sich mit dem orwellschen Begriff „Doppeldenk“ beantworten: Hier kollidieren zwei einander ausschließende Phänomene ein und desselben Zeitgeistes miteinander. Muslime sind Menschen mit Migrationshintergrund, also per se gut, deshalb dürfen sie vor laufender Kamera keine Ansichten vertreten, die man sonst nur von Konservativen, Rechten, Katholiken und anderen fragwürdigen Zeitgenossen hört.

Ein Mord geschieht aus niedrigen Beweggründen. Insofern ist der Satz „Abtreibung ist Mord“ heikel. Wenn eine Frau das Kind eines Mannes abtreibt, der sie vergewaltigt hat, handelt sie nicht aus niedrigen Beweggründen. Eigentlich sind Lebensziele wie Karriere und Selbstverwirklichung auch keine niedrigen Beweggründe, selbst der Wunsch, „erst einmal das Leben zu genießen“, wäre keiner. Diese Rechtfertigungen verlieren aber ihre Unschuld, wenn man sie in Relation zu dem setzt, was ihretwegen getan wird: Das Leben eines Kindes wird zerstört. Dass der Embryo lebt, haben bislang noch nicht einmal die hartgesottensten Feministinnen bestritten. Doch dieser Mensch, dieses vollkommen schutzlose Wesen, wird von ihnen durch Bezeichnungen wie „Zellhaufen“ oder „Zellklumpen“ entmenschlicht. Was immerhin zeigt, dass irgendwo im Halbbewussten doch ein Unrechtsgefühl schlummert, sonst könnte man sich solche begrifflichen Entlastungsversuche ja sparen.

„Reproductive Health“ ist ebenfalls ein grauenhafter Euphemismus und beweist schon im Titel die Lüge, die hier den Frauen präsentiert wird, um ihnen die Entscheidung zur Tötung der eigenen Leibesfrucht näher zu bringen. Reproductive? Health? Eine Abtreibung ist so ungefähr das Ungesündeste was eine Frau machen kann. Sie verursacht, wenn man nicht total abgebrüht ist, psychische Folgeschäden und sehr häufig auch physische. Selbst die Künstliche Intelligenz ist da ehrlicher als die Abtreibungslobby.

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