In Spanien erhöht die illegale Migration den Druck auf den sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez (PSOE). Nach der großen Massenlegalisierung illegaler Zuwanderer hat sich der Migrationsdruck nicht nur auf die nordafrikanische Exklave Ceuta verschärft. Um 1200 Prozent wuchsen die Ankünfte in die Exklave laut der Nationalen Grenz- und Ausländerpolizei im Vergleich zu den ersten Monaten des Jahres 2025. Die Grenzpolizei spricht ausdrücklich von einem „Ruf-Effekt“ (efecto llamada) – das ist spanisch für den bekannten Pull-Faktor, berichtet El Español. Mit anderen Worten: Die permissive Politik von Sánchez hat die illegalen Migrationsströme ermutigt und verstärkt.
Neu ist außerdem die „türkische Route“, die nicht mehr auf dem Balkan endet. Die spanische „ruta turca“ führt zuerst per Flug von Algier nach Istanbul und dann im Auto nach Spanien. Illegale Migranten werden also über zahlreiche Landesgrenzen in Europa geschmuggelt, nur um in Spanien die Generosität, in Wahrheit die Schwäche und den Multikulti-Wahn der Regierung Sánchez auszunutzen. Nebenbei legt die neue Route den zu schwachen Schutz gleich mehrerer Grenzen im EU-Raum offen.
Die spanische Grenzpolizei sprach schon im Februar von einem „kontinuierlichen Zustrom von Algeriern und Marokkanern über Irún und La Junquera“. Gemeint sind die Orte Irun im Baskenland und das katalanische La Jonquera. Illegal einreisende Nordafrikaner erreichen Spanien nun auch vom Norden her. Spanien wird zum Selbstbedienungsland, zugleich aber zum Einfallstor in die EU. Denn mit den hier erworbenen Papieren und Starthilfen werden viele Nordafrikaner weiter nach Frankreich und Benelux ziehen, bis sie am Ende auch in Norddeutschland ankommen.
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