Die Anti-Söder-Stimmung in der CSU nähert sich dem Siedepunkt. An der Parteibasis erhebt sich erstmals ein mächtiger Kreisverband offen gegen den CSU-Chef und bayerischen Ministerpräsidenten. Hinter den Kulissen werden bereits Namen möglicher Söder-Nachfolger geraunt.
Es rumort in der CSU. Der mit scharfen Attacken gespickte „Pfingstbrief“ von Parteivize Manfred Weber, einer der schärfsten innerparteilichen Widersacher von Markus Söder, hat einen Stein ins Rollen gebracht. Jetzt legt ein mächtiger CSU- Kreisverband mit einem geharnischten Brief an Söder nach und greift den Parteichef frontal an.
Der oberbayerische CSU-Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen stellt in einem vierseitigen Schreiben, aus dem der „Stern“ zitiert, kaum verklausuliert die Führungsfrage. Es herrsche in vielen Bereichen „eine massive Anti-CSU-Stimmung“, die durch das „teils als überheblich empfundene Auftreten von Verantwortlichen erzeugt“ werde, schreiben die CSU-Funktionäre. „Selbst eingefleischte CSU-Mitglieder wenden sich inzwischen von uns ab“, heißt es in scharfem Ton weiter.
Kommunalwahl-Desaster
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










