So denken junge Berliner über ein Social-Media-Verbot: „In dieser ganzen CDU herrscht wenig Verständnis für freie Medien“

vor 5 Monaten

So denken junge Berliner über ein Social-Media-Verbot: „In dieser ganzen CDU herrscht wenig Verständnis für freie Medien“
Bildquelle: NiUS

Australien hat es bereits, Länder wie Spanien, Großbritannien, Dänemark, Norwegen oder Neuseeland könnten bald nachziehen: ein Verbot von Instagram, TikTok und Co. für Unter-16-Jährige. Auch die CDU hat sich für ein Aus von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ausgesprochen. Die Partei von Friedrich Merz spricht sich darüber hinaus für eine Klarnamenpflicht aus.

NIUS wollte wissen: Wie blicken Jugendliche auf das drohende Verbot? Was haben sie zu sagen? Wir hörten uns unter jungen Leuten auf dem Berliner Alexanderplatz um. Sehen Sie hier:

Eine junge Frau findet ein Social-Media-Verbot ab 16 schon „ein bisschen krass“. Gegen eine Einschränkung für Kinder unter 10 Jahren oder auch unter 13 ist in ihren Augen nichts einzuwenden. Ihre Begründung: „Da lernt man schon einiges auf TikTok, zum Beispiel. Da kommen manchmal so Lernvideos und man findet gute Sachen“, sagt sie. Sie vermutet, die CDU wolle das Verbot, um Kinder etwa vor Mobbing zu schützen oder auch vor älteren Leuten, die sich im Netz als Jugendliche ausgeben.

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