Man kann davon ausgehen, dass der Sauerländer Merz kein Freund Ostdeutschlands ist, genauso kann man davon ausgehen, dass die Ostdeutschen in den Wahlen im Herbst Friedrich Merz und der CDU die Quittung in den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern präsentieren werden.
Jetzt spielt Putin mit Merz, was eine Reaktion auf die Gespräche zwischen Merz und Selenskyj sein könnte, denn die technischen Voraussetzungen für den Transport von kasachischem Öl seien plötzlich nicht mehr gegeben. Wann die technischen Voraussetzungen für den Transport von kasachischem Öl gegeben sind und wann nicht, entscheidet allein der Kreml. Möglich wäre, Öl über andere Routen, z.B. über das Kaspische Pipeline-Konsortium (KPC) und dann via Schiff nach Schwedt zu transportieren. Nur dann ist Deutschland von Polen, vom polnischen Ölhafen Danzig abhängig – und das hat ja schon einmal nicht recht geklappt. Besorgt sollte allerdings stimmen, dass die Kasachen offensichtlich darüber nachdenken, dass die Öl-Lieferungen auch nach China umgeleitet werden könnten. Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist vom PCK bezüglich Kerosins abhängig und 9 von 10 Autos fahren in Berlin und Brandenburg mit Benzin und Diesel vom PCK.
Als Annalena Baerbock in Riga im Frühjahr 2022 großspurig verkündete, dass Deutschland nie wieder russisches Erdöl, nie wieder russisches Erdgas haben wolle und in diesem Moment und auch später nicht wusste, woher der Ersatz kommen sollte, hat sie dem Kreml signalisiert, sich umzuorientieren. Als Habeck und Kellner die Anteile von Rosneft am PCK Schwedt im Herbst 2022 unter Treuhandverwaltung nahmen, geriet das PCK in eine schwere Krise. Habeck und Kellner schwadronierten darüber, dass die Notleitung, die von Rostock nach Schwedt führt, ertüchtigt wird, weil sie nur etwa 50 % des Bedarfs des PCK decken konnte. Doch bis heute ist die Notleitung nicht ertüchtigt, auch weil Habeck davon träumte, aus der Erdölleitung eine Wasserstoffpipeline zu machen. Hinzu kam, dass der Rostocker Hafen zu klein für die großen Tanker ist, die deshalb auf dem Meer entladen werden müssen von kleineren Tankern, was die Kosten in die Höhe treibt. Habeck, der gute alte Kinderbuchautor, schwadronierte darüber, dass im Danziger Erdölhafen auch Tanker für Deutschland entladen werden könnten, weil eine Pipeline von Danzig zur Druschba herunter führte. Die Polen hätten ihm das versprochen, meinte der gute alte Kinderbuchautor. Nur entluden dann die Polen die Schiffe Anfang 2023 nicht. Sie benötigten die Pipeline für ihr Erdöl für die Raffinerie Plock. Es war dann, der Brandenburger Regierung zu verdanken, dass ein Abkommen mit Kasachstan über die Lieferung von Erdöl via Drushba geschlossen wurde.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










